Der Vorstand der Swiss-PDNS hat per 01.11.2023 gewechselt. Frauke Rogenhofer, Mechtild Uhl und Natalie Riniker übergeben das Zepter an Deborah Brogle, Elisabeth Ostler und Dirk Böhme.

Der Vorstand der Swiss-PDNS hat per 01.11.2023 gewechselt. Frauke Rogenhofer, Mechtild Uhl und Natalie Riniker übergeben das Zepter an Deborah Brogle, Elisabeth Ostler und Dirk Böhme.

Magnes ist ein Spin-off der ETH Zürich und hat seinen Hauptsitz in Zürich. Es konzentriert sich auf die Analyse menschlicher Bewegungen mithilfe von KI-Algorithmen und tragbaren Sensoren, die Biofeedback liefern. Die Anwendungsfälle unserer Technologie reichen von der Behandlung neurologischer Erkrankungen über Sturzprävention und AR/VR-Rehabilitation bis hin zu digitalen Biomarkern für neue Medikamente.
«Connect» ist ein einzigartiges Tanzprojekt in Zürich, das Menschen mit neurologischen Herausforderungen wie MS und Parkinson anspricht. Die Idee entstand durch die Ballettdirektorin Cathy Marston und erforderte die Zusammenarbeit mehrerer Partner, darunter kulturelle und medizinische Organisationen, um langfristigen Erfolg sicherzustellen.
In Wels, Österreich, fand die 4. PingpongParkinson Weltmeisterschaft mit fast 300 Teilnehmern statt. Eine Schweizer Delegation, vorbereitet durch Parkinson Schweiz, nahm teil. Das Schweizer Team war erfolgreich und hatte 15 Spieler in allen Parkinson-Stärkeklassen. Am Samstag fand die Siegerehrung statt, und das Team feierte den Weltmeistertitel.
Keep Moving ist ein Trainingsprogramm bei Bewegungsstörungen & Parkinson, das sich die Gesundheitsaspekte der Bewegungslehre Taiji (TaiChi) besonders zu nutzen macht.
Der Hauptfokus liegt auf der Verbesserung des Gleichgewichtes,
der Körperkontrolle und Motorik sowie der Entspannung und
Konzentration. Unter folgendem Link wurden interessante Videos und Diskussionen entdeckt, u.a. zu Ernährung.
GBA-Mutationen sind ein genetischer Risikofaktor für Parkinson. Eine italienische Studie ergab, dass Patienten mit diesen Mutationen jünger erkranken und kognitiv schneller abbauen, aber von der tiefen Hirnstimulation profitieren können. Etwa 5 bis 15 % der Parkinsonpatienten haben GBA-Mutationen, was sie zum wichtigsten genetischen Risikofaktor für die Krankheit macht. GBA-assoziierte Parkinson-Patienten ähneln sporadischen Parkinson-Patienten, haben jedoch oft früheren Krankheitsbeginn und kognitive Probleme.
Die S tudie verglich Personen mit Parkinson-Krankheit hinsichtlich ihrer Darmerkrankungen. Gastroparese, Dysphagie, Verstopfung und das Reizdarmsyndrom ohne Durchfall wurden mit einem höheren Parkinson-Risiko in Verbindung gebracht, während die Entfernung des Blinddarms schützend wirkte. Entzündliche Darmerkrankungen hatten kein erhöhtes Parkinson-Risiko. Beachte jedoch, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt und keine Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge festlegt. Ärzte sollten gastrointestinale Erkrankungen bei Parkinson-Risikopatienten in Betracht ziehen, auch vor neurologischen Symptomen, um eine frühere Behandlung zu ermöglichen.
Morbus Parkinson ist eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen – und die Anzahl der Patienten wird demografisch bedingt in den kommenden Jahren noch steigen. Das Risiko einer eingeschränkten Mundgesundheit ist für sie höher, außerdem benötigen sie eine spezialisierte zahnärztliche Behandlung.
Eine italienische Forschungsgruppe hat die Auswirkungen von GBA-Mutationen auf die langfristigen Ergebnisse der tiefen Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten untersucht. Sie fanden heraus, dass Patienten mit GBA-Varianten in jüngerem Alter erkrankten und häufiger unter Dyskinesien litten. Nach der Behandlung zeigten jedoch beide Gruppen eine motorische Verbesserung, während sich die kognitive Funktion bei GBA-Parkinsonpatienten schneller verschlechterte. Die Forscher schlussfolgern, dass GBA-Parkinsonpatienten ähnlich von der tiefen Hirnstimulation profitieren wie Patienten ohne GBA-Varianten.